Beatrix (2021)



























Emma Bahlmann als Beatrix












In Paula Webers Bearbeitung von Ingeborg Bachmanns Kurzgeschichte „Probleme Probleme“ erkundet die junge Protagonistin Beatrix monologisierend ihre Sehnsüchte. Sie erforscht die Widersprüchlichkeit im Umgang mit Rollenbildern, träumt sich ein anderes Ich, verliebt sich in sich selbst und erwacht jäh wieder von dem Hereinbrechen des Alltags. Einziger Ausweg: der Schlaf. 

























Mithilfe eines Greenscreens werden Beatrix’ Wachträume zum Leben erweckt, wobei ebenso das filmischen Mittel des Greenscreens als ein “Realitätsmanipulierendes Tool” veröffentlicht, als auch der Raum für die Examinierung der eigenen Fähigkeit zu manipulieren, wie auch die Untersuchung der eigenen Manipulierbarkeit eröffnet wird. Ob das ein  bewusstes “Shapen” der Träume, das Erschließen einer Emanzipierungsfantasie oder die dazu scheinbar im Widerspruch stehende Möglichkeit eine Projektionsfläche fremder Fantasien zu sein ist- der Greenscreen existiert bei Paula Webers Untersuchung wertfrei und bietet Raum über die Nutzung dieses Tools nachzudenken, am besten im metaphysischen Sinne.





 Setdesign von Henriette Weber